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Die schönsten Hochzeitsrituale für eine freie Trauung

Sandkerze
Die Sandzeremonie lässt sich gut in den Ablauf der Trauung integrieren. (Foto: freepik.diller / freepik.com)

 

Eine freie Trauung ist nicht nur wunderschön, sondern bietet dem Brautpaar auch die Möglichkeit, sie von Anfang bis Ende völlig individuell zu gestalten. Schließlich gibt es dafür keine Regeln. Das gilt auch für Rituale, die integriert werden können. Diese können die Verbindung zwischen dem Brautpaar symbolisieren, aber auch die zwischen den Familien.
Freie Trauredner haben viel Erfahrung mit unterschiedlichsten Ritualen. Sie können euch beraten und bei Bedarf dabei unterstützen, den für euch passenden Brauch zu finden. 

Eine Übersicht der schönsten und beliebtesten Hochzeitsbräuche hilft euch sicher dabei, das Richtige zu finden:

1. DIE SANDZEREMONIE

Braut und Bräutigam halten während der Trauzeremonie jeweils ein Gefäß mit farbigem Sand. Abwechselnd schütten sie dann ihren Sand in eine leere Glasvase oder einen geeigneten Bilderrahmen. Durch die unterschiedlichen Sandfarben entsteht ein schönes Muster. Dies symbolisiert die Zusammenführung zweier Familien und die Untrennbarkeit des Brautpaares. Natürlich muss es kein Sand sein. Auch verschiedene Gewürze, Kaffeebohnen, farbiger Reis oder ähnlich geeignete Füllungen kommen infrage.

2. DIE KNOTENZEREMONIE
Jeweils eine Hand von Braut und Bräutigam werden mit Hilfe eines Seil-, Band- oder Tuchknotens während der Zeremonie vom Trauredner mit Worten wie „Für immer verbunden! Aus zwei wird eins: ein Herz, ein Geist, eine Richtung. Jetzt und für immer, denn dieses Band wird nicht entzweien.“ zusammengebunden. Nach der Eheerklärung wird der Knoten wieder gelöst. Dabei werden Worte gesprochen wie „Auch wenn das Band nun abgenommen wird, wird es euch für immer verbinden. Für die Augen unsichtbar, doch für die Herzen immer da“.

3. DIE SEGNUNG DER RINGE 

Die Eheringe werden auf ein Band aufgefädelt, das durch die Reihen der Gäste gegeben wird. Jeder Gast gibt den Ringen seine positiven Wünsche mit auf den Weg. Im Anschluss findet der Ringtausch statt.

4. EINEN BAUM PFLANZEN

Es muss nicht direkt ein Baum sein, es kann auch eine kleinere langlebige Pflanze sein, die das Brautpaar während der Trauung gemeinsam in einen Topf pflanzt und die anschließend – nach der Hochzeit – an einem besonderen Ort in die Erde gesetzt werden soll. Der Baum oder die Pflanze stehen hier für die Beständigkeit, Treue, Liebe und das gemeinsame Wachstum des Brautpaares in ihrer Ehe. Mit anderen Worten: Der Baum soll wachsen und blühen wie die Ehe.
5. GRUNDSTEIN LEGEN
Das Brautpaar drückt die Hände in eine Ton- oder Lehmfliese. Diese kann später als Grundstein für das Eigenheim dienen oder an anderer Stelle im oder am Haus eingearbeitet werden. Ein schönes Ritual, das die tiefe Verbundenheit des Brautpaares veranschaulicht und die Grundsteinlegung ihrer Ehe symbolisiert.

6. DIE FEUERSCHALE

Während der Trauzeremonie werden in einer aufgestellten Feuerschale die niedergeschriebenen guten Wünsche der Familie an das Paar verbrannt und sollen dadurch in Erfüllung gehen. Ein schönes und feierliches Ritual, bei dem auch Kräuter im Feuer für einen angenehmen Duft sorgen können.

7. DIE ZEITKAPSEL

Bedeutungsvolle Gegenstände wie Andenken, Erinnerungsstücke, Tischkarten oder eine Flasche Wein vom Tag der Hochzeit werden vom Paar in eine Kiste gelegt und versiegelt, um sie nach einer vorgeschriebenen Zeit gemeinsam wieder zu öffnen. Beispielsweise könnten die Frischvermählten die Flasche Wein zusammen an ihrem ersten Hochzeitstag trinken.

8. LUFTBALLONS

Am Tag der Hochzeit 100 Luftballons steigen zu lassen, sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch für Brautpaar und Gäste ein besonderer Moment. Nach der Trauung oder während der Feier begibt sich die Hochzeitsgesellschaft nach draußen und lässt gleichzeitig die Ballons - meistens in Herzform -steigen. Wenn das  Ganze noch etwas persönlicher werden soll, kann jeder Gast auf eine Postkarte einen Wunsch für das Brautpaar schreiben und ihn an den Ballon binden. Wenn dieser dann gefunden und die Karte an die Eheleute zurückgeschickt wird, ist es eine schöne Überraschung.

9. DAS HOCHZEITSBROT

Hierbei teilen sich die Eltern mit dem neuen Schwiegerkind im Rahmen der Trauung ein Stück Brot, um es symbolisch in die Familie aufzunehmen. Das Ritual ist nicht aufwendig, aber emotional und schön für alle Gäste.

10. HOCHZEITSSTÄBE MIT GLÖCKCHEN

Manchmal ist es leider nicht möglich, nach dem Auszug aus dem Standesamt oder der Hochzeitslocation Reis, Blüten oder Konfetti zu werfen oder Seifenblasen zu pusten. Alternativ können dann Glockenstäbe genutzt werden. Diese sehen hübsch aus und geben schöne Motive für Fotos ab. Außerdem können die Gäste sie mit nach Hause nehmen und als Andenken an die Hochzeit aufheben.

11. DIE TRAUKERZE ANZÜNDEN

Das Brautpaar zündet gemeinsam oder mit Einbindung der Trauzeugen die Traukerze während der Trauung an. Diese soll an jedem Hochzeitstag erneut angezündet werden und an die wundervolle Hochzeit und ihre Liebe zueinander erinnern.

12. PERSÖNLICH VERFASSTE EHEGELÜBDE

Das Schreiben des eigenen Hochzeitsversprechens ist sehr persönlich und emotional. Was möchte man seinem Partner vor allen Freunden und der Familie mitteilen? Es gibt unzählige Arten, ein Ehegelübde zu verfassen und vorzutragen, weshalb auch jedes für sich auch einzigartig ist.

Neben den hier aufgelisteten Bräuchen und Ritualen gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten. Zudem könnt ihr euch auch euer ganz persönliches Ritual ausdenken, das perfekt zu euch und eurer Trauung passt.